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Eisenbahnmagazin Wendelsteinbahn in Bayern

Von Brannenburg mit der altesten Zahnradbahn Deutschlands zum Gipfel

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Touristisch erschlossen wurde der Wendelstein, einer der Hausberge Münchens, mit dem Bau des ersten bewirtschafteten Unterkunftshauses, dem Wendelsteinhaus, das sich etwa 100 m unter dem Gipfel befindet. Seitdem wurde der Wendelstein zu einem beliebten Ausflugsziel. Im 19. Jahrhundert machte man sich Gedanken über den Bau einer Bahn, die auf den Berg führen sollte. Ausgangsort bzw. Talstation der künftigen Bahn wurde der Ort Brannenburg, die Wahlheimat des Industriellen Otto von Steinbeis, dem Erbauer der Wendelsteinbahn. Er ließ dann von 1910 bis 1912 die Wendelsteinbahn erbauen, die von Beginn elektrisch betrieben werden sollte. Wegen des bis dahin nicht vorhandenen Stromnetzes, wurde im Jahr 1910 in Brannenburg ein Wasserkraftwerk errichtet. Dieses Wasserkraftwerk hatte zwei Turbinen, die den nötigen Strom für die Bahn lieferten. Die erste Wendelsteinbahn, die übrigens die älteste in Betrieb befindliche Zahnradbahn Bayerns ist, fuhr am 12. Mai 1912. Eingeweiht wurde die Bahn am 25. Mai 1912. Die Strecke der Wendelsteinbahn mit einer Gesamtlänge von 9,95 km wurde auf mehreren Stützmauern errichtet und verfügt über acht Galerien, sieben Tunnel und zwölf Brücken. Um die Bahn vor Lawinen zu schützen, wählte man die schwierigste Baulinie, was einen gewaltigen Material- und Arbeitsaufwand bedeutete und den Bau der Wendelsteinbahn zu einer technischen Pionierleistung machte.


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EisenbahnmagazinVon 1987 bis 1991 wurde die gesamte Anlage modernisiert, und durch zwei moderne Doppeltriebwagen verringerte sich die Fahrtzeit von der Talstation bis zur Bergstation auf 1.723 m Höhe auf 20 Minuten und für die Talfahrt auf 30 Minuten.

EisenbahnmagazinDie älteste Bergbahn in den deutschen Alpen ist mit modernster Technik ausgestattet.

EisenbahnmagazinDie alten Bahnen der Wendelsteinbahn waren bis 1991 in Betrieb. Zu besonderen Anlässen werden die beiden historischen Züge aus der Gründerzeit, die immer noch voll funktionsfähig sind, noch eingesetzt.

EisenbahnmagazinDas ganzjährig bewirtschaftete Unterkunftshaus ist ein beliebtes Ausflugsziel.

EisenbahnmagazinDie Fahrt zur Bergstation, über schroffe Felsen, vorbei an saftigen Almwiesen und Waldgebieten, bietet wunderschöne Panoramaaussichten.

EisenbahnmagazinVon der Bergstation der Wendelsteinbahn bis zum Gipfel sind es nochmal 20 Minuten zu Fuß.

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Oben angekommen, wird man mit einem einzigartigen 360-Grad-Panorama belohnt.

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Die atemberaubenden Aussichten über die Gipfel des Wetterstein-, Karwendel- und Rofangebirges, über die schneebedeckten Gipfel der Zentralalpen, den Wilden Kaiser und die Zugspitze sind besonders beeindruckend.

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Auf dem Gipfel finden sich weitere Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise die Wendelstein-Kapelle auf der Schwaigerwand oder die höchstgelegene Schauhöhle Deutschlands, deren Eingang sich unmittelbar hinter dem Bergbahnhof der Wendelsteinbahn befindet.

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