Eisenbahnmagazin Madurodam
Die Modelleisenbahn und Miniaturlandschaft in Madurodam präsentieren die Niederlande in verdichteter Form als technisch klar strukturiertes Gesamtsystem, in dem Modellbau, Mechanik, Steuerung, Medienintegration und interaktive Elemente eng miteinander verzahnt sind und einen dauerhaft lebendigen Betrieb ermöglichen. Die Anlage befindet sich in der Nähe von Amsterdam und der bekannten Tulpenregion und erlaubt es, die charakteristischen Merkmale des Landes räumlich und funktional zu erfassen, indem Grachtenhäuser, Windmühlen, Tulpenfelder, Käsemärkte, bedeutende Bauwerke und große Infrastrukturprojekte in einem Maßstab von 1:25 präzise umgesetzt wurden. Auf einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern sind mehr als 300 Modelle von Städten, Landschaftsausschnitten und technischen Anlagen integriert, von denen viele animiert sind und reale Abläufe nachvollziehbar darstellen. Madurodam wurde in den vergangenen Jahren umfassend neu konzipiert und umgestaltet, wobei der Fokus gezielt auf die Belebung der Miniaturen gelegt wurde, sodass diese nicht mehr nur betrachtet, sondern aktiv erlebt und gesteuert werden können. Besucher greifen direkt in modellhafte Prozesse ein und übernehmen selbst Funktionen, die im Original hochkomplexe logistische, verkehrstechnische oder wasserbauliche Abläufe abbilden, etwa beim Bedienen des Oosterschelde-Sturmflutwehrs zum Schutz vor Überflutungen, beim Verladen von Containern im Rotterdamer Hafen, beim Starten eines Flugzeugs am Flughafen Schiphol oder beim Mitbieten auf einer simulierten Blumenversteigerung. Diese interaktiven Stationen sind technisch so ausgelegt, dass mechanische Bewegungen, Antriebe, Sensorik und Steuerimpulse logisch zusammenwirken und Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge unmittelbar sichtbar werden. Die Eisenbahnanlage ist dabei ein zentrales verbindendes Element, das die einzelnen Szenen über ein fein abgestimmtes Streckennetz miteinander verknüpft und den räumlichen Zusammenhang zwischen Städten, Industrie, Häfen und Verkehrsknotenpunkten verdeutlicht, während Züge kontinuierlich verkehren und den Modellraum strukturieren. Die gesamte Anlage ist thematisch in drei Bereiche gegliedert, die jedoch nahtlos ineinandergreifen und den didaktischen Aufbau unterstützen, indem das StädteReich die historischen und architektonischen Strukturen der niederländischen Städte zeigt, das WasserReich die besondere Beziehung des Landes zum Wasser als Ressource und Risiko technisch erklärt und das EinfallsReich die Niederlande als Ort von Innovation, Gestaltung, Technik, Sport und Design präsentiert. Ergänzt wird der Modellbetrieb durch multimediale Informationsangebote, die Hintergründe zu Geschichte, Technik und gesellschaftlicher Entwicklung vermitteln und den Besuch zu einem geführten, logisch aufgebauten Rundgang machen. Madurodam ist bewusst kein statischer Miniaturpark, sondern eine dauerhaft in Bewegung befindliche Anlage, in der Windmühlen rotieren, Schiffe durch Häfen und Grachten fahren, Flugzeuge landen und starten, Musik erklingt und immer neue Abläufe sichtbar werden. Jährlich wechselnde Themenschwerpunkte sorgen zusätzlich dafür, dass Inhalte aktualisiert, erweitert und insbesondere für Kinder verständlich und spannend aufbereitet werden, wodurch Wissenserweiterung und spielerisches Lernen miteinander verbunden sind. Insgesamt zeigt Madurodam, wie durch präzisen Modellbau, moderne Steuerungstechnik, Interaktivität und durchdachte didaktische Konzepte ein Miniaturland entsteht, das die Besonderheiten der Niederlande anschaulich vermittelt, technische Zusammenhänge verständlich macht und Besucher aller Altersgruppen nachhaltig begeistert. (c)WV
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Madurodam, George Maduroplein 1, 2584 RZ Den Haag
Tel. +31(0)704162400 -www.madurodam.com - info@madurodam.nl
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Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
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Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags.
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