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Reiseführer Europa

(c) Ingrid und Achim Walder

Dampfbahn Furka Bergstrecke im Modell
Eine Zahnradbahn in der Schweiz als Modelleisenbahnanlage

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Dampfbahn Furka Bergstrecke im Modell

Die Dampfbahn Furka-Bergstrecke begeistert nicht nur im Original, sondern auch im Modell und ist für viele Eisenbahnfreunde ein faszinierendes Vorbild. In zwei unterschiedlichen Maßstäben entstehen detailreiche Modellbahnanlagen, die die charakteristische Linienführung, die Zahnstangenrampen und die eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft authentisch widerspiegeln. Passende Fahrzeuge werden von spezialisierten Herstellern angeboten, und auf Ausstellungen sowie Modellbahnmessen präsentieren Vereine ihre aufwendig gestalteten Anlagen. Die reale Furka-Bergstrecke quert zwischen den Regionen Urseren und Goms eine markante Nahtstelle in der Längsfurche der Schweizer Alpen und führt durch eine hochalpine Landschaft mit Bergen, Gletschern und Wildbächen, in der die Naturkräfte unmittelbar erlebbar sind. Bereits 1914 erreichten die ersten Dampfzüge der Bahngesellschaft Brig-Furka-Disentis von der Walliser Seite her die Hotelsiedlung Gletsch. Die spätere Furka-Oberalp-Bahn verlängerte die Strecke 1926 bis Disentis und stellte damit den Anschluss an das Netz der Rhätischen Bahn her. Ab 1942 wurde die hochalpine Strecke elektrisch betrieben, doch nach der Stilllegung der Bergstrecke im Jahr 1981 entfernte man die Fahrleitung wieder. Wegen der extremen klimatischen Bedingungen konnte der Abschnitt zwischen Oberwald und Realp ohnehin nur während der Sommermonate befahren werden, was letztlich zum Bau des Basistunnels und zu dessen Inbetriebnahme 1982 führte. Die historische Bergstrecke sollte daraufhin abgebrochen werden, doch Eisenbahnbegeisterte setzten sich erfolgreich für ihren Erhalt ein und gründeten 1983 den Verein Furka-Bergstrecke. Mit großem Engagement und begrenzten Mitteln begann die Instandsetzung von Gleisanlagen und Rollmaterial. Ein besonderer Erfolg war 1990 die Rückholung der 1947 nach Vietnam verkauften Dampflokomotiven, die anschließend wieder betriebsfähig aufgearbeitet wurden. Die Wiedereröffnung der Strecke erfolgte schrittweise von Realp aus und erreichte im Jahr 2000 mit dem Scheiteltunnel die Stationen Muttbach-Belvédère und Gletsch. Heute ist auch der Anschluss an die Matterhorn-Gotthard-Bahn in Oberwald wieder hergestellt, sodass neben Dampfzügen auf der historischen Strecke des Glacier Express auch kurze Verbindungen zwischen Oberwald und Gletsch angeboten werden können. Wenn die Bahn von Ende Juni bis Anfang Oktober zu genussvollen Fahrten einlädt, zeigt sich die Landschaft nach den Strapazen des Winters überraschend vielfältig, und die Fahrt durch Tunnel, über Brücken und steile Zahnstangenrampen eröffnet immer neue Ausblicke. Kraftvoll und zugleich gemächlich überwinden die Züge große Höhendifferenzen und machen die Regionen Goms und Urseren sowie das weitere Gotthardgebiet erlebbar. Die historischen Dampflokomotiven und Wagen gelten als erhaltenswertes Kulturgut und stehen für die Verbindung von Technikgeschichte und Naturerlebnis. Getragen wird die Bahn von der Begeisterung der Fahrgäste, der Unterstützung der Dampfbahnfreunde und dem engagierten Einsatz zahlreicher Freiwilliger, die Bau und Betrieb mit Idealismus und Ausdauer sichern. (c)WV

Karte mit der Dampfbahn Furka Bergstrecke

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Dampfbahn Furka Bergstrecke

Dampfbahn-Furka-Bergstrecke

Die Dampfbahn über die Furka quert zwischen den Regionen Urseren und Goms eine Nahtstelle in der Längsfurche der Schweizer Alpen. Die hochalpine Landschaft mit Bergen, Gletschern und Bächen ist einmalig. Die Strecke lässt Naturkräfte spüren. Im Jahr 1914 haben die ersten Dampfzüge der Bahngesellschaft Brig-Furka-Disentis (BFD) vom Wallis her die Hotelsiedlung Gletsch erreicht. Die neue Gesellschaft Furka-Oberalp-Bahn (FO) hat die Strecke 1926 bis Disentis verlängert und den Anschluss ans Netz der Rhätischen Bahn (RhB) hergestellt. Seit 1942 ist die hochalpine Strecke elektrifiziert. Auf der Furka-Bergstrecke wurde die Fahrleitung nach der Stilllegung 1981 entfernt. Ob mit Dampf oder Strom – die Bergstrecke zwischen Oberwald und Realp konnte wegen der extremen Klimabedingungen nur während des Sommers betrieben werden. Die FO hat daher den Basistunnel gebaut und 1982 in Betrieb genommen. Die ...

 

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Redaktion: Ingrid Walder und Achim Walder
Foto: Ingrid Walder und Achim Walder
Mitarbeiter/innen: Ralf Bayerlein, Peter Höhbusch, Christoph Riedel, Manfred Diekenbrock, Eva Lenhof, Sebastian Walder, Elke Beckert,
Text: Ingrid Walder und freie Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Walder-Verlags.

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